STAHLBETON-VORTRIEBSROHRE

ANWENDUNG:

Das Durchpressverfahren findet überall dort Verwendung, wo der übliche Einbau von Rohren in offener Bauweise technische Probleme bereitet oder unwirtschaftlich ist: z.B. bei hohen Erdüberschüttungen, bei der Unterquerung von Verkehrsflächen (Straßen, Autobahnen, Bahnlinien, Flugbetriebsflächen) und Wasserläufen, unter Bauwerken, aber auch in Städten und Orten mit enger Bebauung, für Abwasserkanäle, Schutzrohrleitungen und Durchlässe.

FUGENAUSBILDUNG:

Stahlbeton-Durchpressrohre werden mit einbetoniertem Stahlführungsring (Material: St 37, ST 52 feuerverzinkt oder mit Korrosion-Schutzanstrich, V2A o.a.) mit Umlaufsicherung geliefert.

Die Ausführung von Anfangsrohren, Dehner-Vorlauf- oder Dehner- Nachlaufrohren sowie Schmierrohren ist nach Vereinbarung möglich. Die äußerste Erstdichtung erfolgt mit werkseitig auf die Spitzenden der Rohre aufgebrachten Keilgleitringen
aus Elastomeren nach DIN 4060 und EN 681-1. Als innere Zweitdichtung empfehlen wir den Einbau von einem Iglu-Profil oder alternativ eine Fermadur-Dichtung der Fa. DS-Dichtungstechnik, Nottuln.