ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

(1 DIN 1045-2:2001-07 Abschnitt 5.3.8 Zementmörtel für Fugen

(1) Zementmörtel muss für Fugen bei Fertigteilen und Zwischenbauteilen aus Beton bis C50/60 folgende Bedingungen erfüllen:

  • Zement nach DIN EN 197-1, soweit für die jeweilige Expositionsklasse nach der Tabellen F.3.1, F.3.2 und F.3.3 zulässig und DIN 1164 der Festigkeitsklasse 32,5 R oder höher;
  • Zementgehalt mindestens 400 kg/m³
  • Gesteinskörnung gemischtkörnig, sauber, bis 4 mm.
Bild zum Thema Zusätzliche Informationen

(2 siehe auch Blatt »Information Tagwasserdichtigkeit«

(3 Handhabung der WADAPTER-Verriegelung:
Nur mit Original-Schlüssel öffnen. Die Verriegelung wird durch Linksdrehung bis zum Anschlag geöffnet.

Verschlossen wird die Verriegelung durch Rechtsdrehung bis zum Anschlag mittels Handkraft.

Dabei wird zunächst die Schnecke unter den Verschlusswinkel des Deckelrahmens gedreht bis der Schneckenteller an der Innenseite des Deckelrahmens anliegt. Durch weiteres Rechtsdrehen schraubt sich der Schneckenteller axial von unten gegen den Verschlusswinkel und wird handfest angezogen. Dadurch wird der Deckel entsprechend der Übersetzung der Schraube mit etwa dem 100-fachen der aufgebrachten Handkraft gegen den Deckelrahmen gezogen. Das Prinzip dieses Verschlusses ist ein Verriegelungsprozess mit einer kombinierten Verschraubung. Um die Verriegelung vollständig zu schließen ist ein mehrmaliges Rechtsdrehen der Verschlussschraube notwendig. Bei auspflasterbaren Abdeckungen (Füllung und Oberfläche wählbar), die eine Betonfüllung erhalten, muss, unter Berücksichtigung der Expositionsklasse nach DIN1045-2, eine geeignete Baustahlmatte (min.Q188) zur Rissbreitenbeschränkung eingelegt werden.

Außerdem muss der fertige Deckel (Klasse D) ein Mindestgewicht von > 300 kg/m² aufweisen.