Schachtabdeckungen für Kabelschächte bilden den oberen Abschluss jedes Kabelbauwerks – bemessen nach DIN EN 124 und DIN 1229. Das Programm umfasst die Belastungsklassen B 125, D 400 und F900, die Formate in verschiedenen Größen und Rahmenvarianten: Beton-Guss, Kantstahl, Flachstahl, verwindungssteif, Z-Profil.
Der obere Abschluss jedes Kabelschachts: Schachtabdeckungen aus Beton mit Stahl- oder Guss-Einfassung in den Belastungsklassen B 125 (12,5 t) und D 400 (40 t), Formate 70 × 70 cm und 140 × 70 cm, fünf Rahmenvarianten für unterschiedliche Verkehrsaufkommen – bemessen nach DIN EN 124 und DIN 1229.
Die Serienprodukte decken zwei Formate ab: 70 × 70 cm für Einzelschächte (Kabelschacht 70×70×90, Aufbauschacht Größe II) und 140 × 70 cm mit Doppel-Deckel für Großschächte (Kabelschacht 200×150, Topfschacht 140×70, Kabelschacht 88 R1 140×80). Weitere Abmessungen wie 30×30, 65×40, 65×60, 80×40 sind verfügbar für die Abzweigkästen und P-Schächte.
Massiver Betonrahmen mit Grauguss-Einfassung – die langlebigste Variante mit höchstem Eigengewicht. Sitzt lagesatt ohne weitere Fixierung. Einsatz: stark frequentierte Gehwege, öffentliche Plätze, repräsentative Bereiche. Verfügbar in B 125, D 400 und F900
Rahmen aus Grauguss – hohe Formstabilität und Druckfestigkeit bei kompakter Bauweise. Robust gegenüber mechanischen Belastungen und korrosionsbeständig. Einsatz: mittleres bis starkes Verkehrsaufkommen, kommunale Infrastruktur, Bereiche mit erhöhten Anforderungen an Langlebigkeit. Verfügbar in B 125 und D 400.
Leichte Profilstahl-Konstruktion – die wirtschaftlichste Variante. Keine Upgrade-Option auf tagwasserdicht oder verriegelbar. Einsatz: schwaches Verkehrsaufkommen, Nebenstraßen, Privatbereich. Verfügbar in B 125 und D 400.
Stabiler Rahmen aus Flachstahlprofilen – funktionaler Standard und Basis für alle technischen Upgrades (tagwasserdicht, wasserdicht, verschraubt, WADAPTER-verriegelt). Einsatz: normale Verkehrssituationen mit Upgrade-Potenzial. Verfügbar in B 125, D 400 und F900.
Flachstahlrahmen mit stabiler Unterkonstruktion – verzieht sich nicht bei Bodensetzungen, Deckel bleibt dauerhaft passgenau. Telekom-Standard für Glasfaser-Netzknoten. Einsatz: normales bis starkes Verkehrsaufkommen, setzungsanfällige Untergründe. Verfügbar in B 125, D 400 und F900.
Massives Z-Profil mit optimaler Verzahnung zu Beton oder Asphalt – beste Kraftübertragung bei Schwerlast. In Klasse D 400 und F900 gefertigt. Einsatz: Hauptverkehrsstraßen mit starkem LKW-Verkehr.
Rahmen mit umlaufender innenliegender Gummidichtung (EPDM/Neopren) – verhindert Eindringen von Oberflächenwasser und Schmutz. Nicht für drückendes Grundwasser (dafür wasserdichte Version). Kombinierbar mit Verriegelungssystemen WADAPTER, WAZENT, WADRILL. Einsatz: Fahrbahnen, Parkflächen, Areale mit Oberflächenwasser.
Wannen-Deckel aus Stahlrahmen mit ca. 9,5 cm Pflastertiefe – bauseitig mit originalem Oberflächenbelag (Pflaster, Klinker, Naturstein) befüllt. Nahezu unsichtbare Integration in Fußgängerzonen, Marktplätze und historische Stadtbereiche. Baustahlmatte Q188 zur Bewehrung zwingend, Mindestgewicht D 400 > 300 kg/m² nach Befüllung.
Vier Sicherheitssysteme gegen unbefugtes Öffnen: WADAPTER (mechanische Verriegelung mit Schneckenprinzip, Übersetzung 1:100), WAZENZ (alternative Verriegelung mit anderem Schlüsselprinzip), WADRILL (klassische Verschraubung mit gleichmäßigem Anpressdruck), WASI (Sicherheitsdeckel). Einsatz: Bahn-Signaltechnik, Energie-Hauptverteiler, kritische Infrastruktur.
Schachtabdeckungen werden vollflächig und hohlraumfrei in Zementmörtel nach DIN 1045-2 (Festigkeitsklasse ≥ 32,5 R, Zementgehalt ≥ 400 kg/m³) oder MöFix-Schachtbaumörtel gesetzt. Die Ausgleichsfuge unter der Abdeckung beträgt idealerweise 4 cm, mindestens jedoch 1 cm. Der Deckelrahmen darf nach dem Setzen max. 1 mm verzogen sein. Bei D 400-Einbau in Fahrbahnen ist ein umlaufender bewehrter Betonkranz dringend empfohlen – er erhöht die dynamische Belastbarkeit erheblich. Verwindungsfreie Abdeckungen (Telekom oder Z-Profil) sind bei Fahrspuren Standard. Wartungsintervall mindestens einmal jährlich: Dichtflächen reinigen, dämpfende Einlagen prüfen, Verriegelungen und Gewinde fetten. Bei extremen Belastungen halbjährliche Wartung.
Schachtabdeckungen bilden den oberen Abschluss jedes Kabelschachts – die Schnittstelle zwischen unterirdischem Bauwerk und begeh- oder befahrbarer Oberfläche. Sie bestehen aus Deckelrahmen (Stahl oder Grauguss) und Deckel (Beton mit Einfassung) und werden nach DIN EN 124 und DIN 1229 gefertigt.
Vier Klassen nach DIN EN 124: B 125 (12,5 t Prüfkraft, Gehwege und PKW), D 400 (40 t Prüfkraft, Fahrbahnen und LKW), E 600 (60 t, Industrie und Häfen, auf Anfrage) und F 900 (90 t, Flugbetriebsflächen, Industrieflächen).
Beton-Guss ist die langlebigste Variante mit Grauguss-Einfassung. Gussrahmen ist formstabil und robust. Kantstahl (KT) ist die wirtschaftlichste Leichtbauvariante ohne Upgrade-Option. Flachstahl (FL) ist der upgradbare Standard (tagwasserdicht, verriegelbar möglich). Verwindungssteif (Telekom) verzieht sich nicht bei Setzungen. Z-Profil ist die Schwerlastvariante, nur D 400.
Tagwasserdichte Abdeckungen haben eine innenliegende Gummidichtung und verhindern das Eindringen von Oberflächenwasser (Regen, Schmelzwasser) und Schmutz. Wasserdichte Abdeckungen sind zusätzlich für drückendes Grundwasser ausgelegt.
Die auspflasterbare Schachtabdeckung hat einen Wannendeckel, der bauseitig mit dem originalen Oberflächenbelag (Pflastersteine, Klinker, Naturstein) befüllt wird – die Pflastertiefe beträgt ca. 9,5 cm. Das Ergebnis: nahezu unsichtbare Integration in die Pflasterfläche. Einsatz in Fußgängerzonen, Marktplätzen, historischen Altstädten und repräsentativen Firmenarealen.
Vier Verriegelungssysteme: WADAPTER (mechanische Verriegelung mit Schneckenprinzip, 100-fach Übersetzung), WAZENT (alternative Verriegelung mit anderem Schlüsselprinzip), WADRILL (klassische Verschraubung), WASI (Sicherheitsdeckel mit erhöhter Verschlusssicherheit). Einsatz bei kritischer Infrastruktur: Bahn-Signaltechnik, Energie-Hauptverteiler, militärische Anlagen.
Schachtabdeckungen werden nach DIN EN 124 (Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen) und DIN 1229 gefertigt. Das Schachtbauwerk selbst wird nach DIN Fachbericht 101 (Einwirkungen, max. 100 kN Radlast) und DIN 4085 (Erddruck) bemessen – die Belastungsklasse der Abdeckung ist davon unabhängig.