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Stahlbetonrohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 im Vibrationsverfahren (mit Falzmuffe) von DN 300 mm bis DN 600 mm – wandverstärkt.
Die wandverstärkten Stahlbetonrohre werden im Vibrationsverfahren mit Falzmuffe (FM) gefertigt und decken den Nennweitenbereich von DN 300 bis DN 1200 mm ab. Die verstärkte Wandstärke sorgt für zusätzliche Belastbarkeit bei anspruchsvollen Einbausituationen.
| Nennweite DN [mm] | Außen ø da [mm] | Wandstärke t [mm] | Baulänge l [m] | Rohrlänge L [m] | Muffentiefe l so [mm] | Rohrgewicht G [kg/m] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 300 | 530 | 115 | 3,00 | 3,00 | 80 | 375 |
| 400 | 625 | 112,5 | 3,00 | 3,00 | 100 | 453 |
| 500 | 738 | 119 | 3,00 | 3,00 | 90 | 579 |
| 600 | 874 | 137 | 3,00 | 3,00 | 90 | 793 |
Wandverstärkte Stahlbetonrohre in den kleinen Nennweiten DN 300 bis DN 600 sind eine spezialisierte Lösung, die dort eingesetzt wird, wo Standard-Stahlbetonrohre an ihre statischen Grenzen stoßen oder extreme Belastungen herrschen.
Durch die dickere Wandung (oft „verstärkte Wand“) können diese Rohre deutlich höhere Scheiteldrucklasten aufnehmen. Das ist bei geringen Überdeckungshöhen (z. B. direkt unter Verkehrsflächen) oder extremen Verlegetiefen entscheidend.
Sie sind resistent gegen Punktlasten durch grobkörniges Verfüllmaterial und verformen sich auch unter schwerstem Verkehr (SLW 60/60) nicht.
Die dickere Betonüberdeckung schützt die innenliegende Stahlbewehrung noch besser vor chemischen Einflüssen und Feuchtigkeit, was die Lebensdauer erhöht.
Die massivere Bauweise verzeiht kleinere Fehler bei der Grabenbettung eher als dünnwandige Kunststoffrohre.
Unter Autobahnen, Flugplatzflächen, Containerterminals oder Industrieflächen mit schwerem Gabelstaplerverkehr.
Wenn der Abstand zwischen Rohrscheitel und Straßenoberfläche sehr klein ist und herkömmliche Rohre unter der dynamischen Verkehrslast brechen würden.
In tiefen Gräben, in denen der enorme Erddruck eine höhere Wanddicke und Bewehrung erforderlich macht.
Beim Anschluss an bestehende alte Kanäle, um sicherzustellen, dass das neue Teilstück die gleichen oder bessere statische Werte als der Altbestand aufweist.
Nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 erfüllen diese Rohre höchste Qualitätsstandards bezüglich Wasserdichtheit, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit (Expositionsklassen wie XA2/XA3 für chemische Beständigkeit).
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Wandverstärkt bedeutet, dass die Rohre eine deutlich dickere Betonwand aufweisen als Standard-Stahlbetonrohre gleicher Nennweite. Die Wandstärken reichen bei DN 300–1200 von 112,5 bis 170 mm. Dadurch können diese Rohre deutlich höhere Scheiteldrucklasten aufnehmen und sind resistent gegen Punktlasten und schwersten Verkehr (SLW 60/60).
Wandverstärkte Stahlbetonrohre kommen dort zum Einsatz, wo Standard-Stahlbetonrohre an ihre statischen Grenzen stoßen: bei Schwerlastzonen (Autobahnen, Flugplätze, Containerterminals), geringen Überdeckungshöhen direkt unter Verkehrsflächen, großen Verlegetiefen mit hohem Erddruck, Haltungsverlängerungen an alte Kanäle sowie beim grabenlosen Einbau als Vortriebsrohre.
Die wandverstärkten Stahlbetonrohre DN 300 – DN 1200 mm werden im Vibrationsverfahren mit Falzmuffe (FM) gefertigt. Die Falzmuffe ist eine Abstufung in der Rohrwandstärke und ermöglicht eine bündige Außenkontur.
Alle wandverstärkten Rohre von DN 300 bis DN 1200 mm haben eine Baulänge von 3,00 m bei einer Rohrlänge von ebenfalls 3,00 m. Die Muffentiefe beträgt je nach Nennweite 80 bis 100 mm.
Das Rohrgewicht reicht von 375 kg/m bei DN 300 (Wandstärke 115 mm) bis 1829 kg/m bei DN 1200 (Wandstärke 170 mm). Dieses hohe Eigengewicht sorgt gleichzeitig für Lagestabilität und Auftriebssicherheit im Graben.
Nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 erfüllen diese Rohre höchste Qualitätsstandards und erreichen auch anspruchsvolle Expositionsklassen wie XA2/XA3 für chemische Beständigkeit.