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Stahlbeton-Böschungsstücke der Form K-FM zur sauberen Einbindung von Rohrleitungen in Dammschüttungen und Böschungen. Hergestellt nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 im Großnennweitenbereich DN 1300 bis DN 3000 mit Standard-Böschungsneigungen 1:1 (entspricht 45°) und 1:1,5 (entspricht 33°). Regelbaulänge 2,50 m bzw. 3,00 m – Sohl- und Scheitellängen ergeben sich aus der Böschungsneigung und sind auch nach Kundenwunsch herstellbar.
Der K-FM-Böschungsstück ist das Großnennweiten-Pendant zum K-GM-Böschungsstück. Bei Rohrleitungen DN 1300 bis DN 3000 geht es meist um große Durchlässe, Bachverdolungen in Großprofilen oder Regenrückhaltebecken-Auslässe mit entsprechend hohen Abflussmengen. An solchen Stellen ist der saubere, werkseitig gefertigte Schräganschnitt besonders wichtig: Eine bauseits angesägte Großnennweite wäre praktisch nicht sinnvoll herstellbar – zu großer Schnittaufwand, zu hohes Risiko einer beschädigten Rohrwandung. Wie bei der K-GM-Variante gibt es zwei Standard-Böschungsneigungen: 1:1 (45°) für steile Dammböschungen und 1:1,5 (33°) für die flacheren Böschungen nach aktuellem Autobahn- und Wasserbau-Standard. Die Falzmuffe mit werkseitig aufgeklebtem Keilgleitring schließt an das Standard-Regelrohr K-FM derselben Nennweite an.
*Maßtoleranzen und technische Änderungen vorbehalten. Quelle: rohr.de-Datenblatt „Stahlbetonrohre Form K-FM Böschungsstücke DN 1300 – DN 3000″.*
Bei Großnennweiten geht es am Böschungsabschluss nicht nur um Ästhetik, sondern auch um hydraulische und bautechnische Qualität. Der werkseitige Schräganschnitt ist bei DN 2000 oder DN 3000 die einzig wirtschaftliche Lösung – Alternativen wie Ortbeton-Abschlussmauern wären konstruktiv extrem aufwendig.
Steile Dammböschung, typisch bei Durchlässen in engbesiedelten Regionen oder bei Bahndämmen mit großem Rohrquerschnitt. Bei DN 3000-Böschungsstück mit 1:1-Neigung beträgt die Differenz zwischen Sohl- und Scheitellänge das Maß des Rohrdurchmessers – also rund 3 m. Das Bauteil erreicht dadurch Gesamtlängen von 5 bis 6 m auf der Sohle bei 3,00 m Regelbaulänge.
Die Standardneigung für Autobahn-Großdurchlässe, große Regenrückhaltebecken-Dämme und Wasserbau-Dämme an Fließgewässern. Besonders bei Großnennweiten die bevorzugte Wahl, weil der flachere Auslaufwinkel die Strömung gleichmäßiger auf das angrenzende Gewässerbett überführt.
Identisch zu den Standard-Regelrohr-Baulängen der Form K-FM. Dadurch fügt sich das Böschungsstück ohne Sonderlängen in den Rohrstrang ein. Die wahren Sohl- und Scheitellängen entstehen durch den schrägen Anschnitt und werden bei der Bestellung genau bemaßt.
Ein bauseits angesägtes DN 2500-Rohr wäre mit einer großen Betonschneide praktisch kaum sauber herstellbar – die Schnittkantenqualität, die Fluchtung und vor allem die Dichtigkeit des Schnitts wären nicht verlässlich. Das werkseitige Böschungsstück bietet dagegen garantierte Maßhaltigkeit und saubere Oberfläche.
Bei Großrohren würde das alternative Kopfbauwerk aus Ortbeton massiv ausfallen – mit Bewehrung, aufwendiger Schalung und langer Aushärtezeit. Das Böschungsstück macht dieses Kopfbauwerk überflüssig; die Dammböschung kann direkt bis an die angeschnittene Rohrfläche geführt werden.
Bei Regenrückhaltebecken-Auslässen und Großdurchlässen ist der hydraulische Auslauf-Vorgang wichtig: definierte Geschwindigkeit, kontrollierte Strömung, keine Turbulenzen in das Gewässer-Bett. Der schräge Anschnitt des Böschungsstücks liefert das ohne Sonderbauwerk.
An der nicht angeschnittenen Seite hat das Böschungsstück die K-FM-Falzmuffe derselben Nennweite wie das angrenzende Regelrohr. Dieselbe Fügetechnik, dieselbe Dichtheit, dieselbe Dichtheitsprüfung.
Bachverdolungen mit DN 2000 bis DN 3000 werden bei großen Bächen oder Flussabschnitten eingesetzt, die auf einer Strecke unter Verkehrsflächen oder Bebauung hindurchgeführt werden. Am Auslauf bildet das Böschungsstück den Übergang zurück in das offene Bachbett.
Identisch zum Regelrohr K-FM – 100 Jahre und mehr bei ordnungsgemäßem Einbau. Die werkseitige Fertigung sichert maximale Materialqualität und Maßhaltigkeit über die gesamte Nutzungsdauer.
Bei Regenrückhaltebecken für große Einzugsgebiete (neue Gewerbegebiete, Stadtteilerweiterungen, Autobahn-Entwässerung) liegen Auslaufnennweiten bei DN 1500 bis DN 2500. Das Böschungsstück bildet den Übergang zwischen Auslaufrohr und Beckendamm.
Wo Bäche oder Entwässerungsgräben mit großer Abflussleistung unter Straßendämmen hindurchgeführt werden, sind Großprofile DN 2000 bis DN 3000 üblich. An beiden Dammseiten bildet das Böschungsstück den sauberen Abschluss.
In dicht besiedelten Gebieten werden auch größere Bäche abschnittsweise verdolt. Am Eintritt in die Verdolung und am Austritt werden Böschungsstücke eingesetzt, um den Übergang zwischen verrohrtem Bach und offenem Bett zu gestalten.
Bei Wasserbau-Anlagen – Talsperren, Hochwasser-Rückhaltebecken, Speicherbecken – liegen Hauptauslass-Nennweiten häufig bei DN 2000 bis DN 3000. Das Böschungsstück bildet den Übergang zwischen Auslassleitung und Entlastungsbauwerk.
Kläranlagen entwässern häufig mit Auslaufrohren DN 1500 bis DN 2500 in den Vorfluter. Das Böschungsstück am Ende des Auslassrohrs stellt den sauberen Übergang zum Gewässerbett her.
Der Einbau erfolgt analog zum K-GM-Böschungsstück, allerdings mit höherem Hebezeug-Aufwand: Einzelgewichte bei DN 3000 Böschungsstücken liegen im Bereich von 15 bis 20 Tonnen – für den Einbau ist ein Mobilkran oder Kettenbagger ab der 50- bis 80-Tonnen-Klasse einzuplanen. DEHA-Anker oder Hebeösen sind werkseitig so positioniert, dass das Bauteil trotz asymmetrischer Gewichtsverteilung waagerecht anhebbar bleibt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Abstimmung zwischen Rohrverlegung und Dammbau: Das Böschungsstück muss so eingebaut werden, dass seine Schrägfläche später exakt mit der fertigen Dammböschung bündig abschließt – eine nachträgliche Anpassung ist bei Großnennweiten praktisch ausgeschlossen. Daher: Dammausführung und Rohrverlegung eng koordinieren, Böschungsstück-Einbau vor oder während des Damm-Aufbaus einplanen. Bei Druckleitungen oder sehr großen Fließgeschwindigkeiten kann ein Widerlager erforderlich sein – projektspezifisch zu prüfen. Für Einbetten, Verfüllen und Verdichten gelten DIN EN 1610 und das Arbeitsblatt DWA-A 139.
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Funktional keiner – dieselbe Funktion, dieselben Standard-Neigungen (1:1 und 1:1,5), dieselben Regelbaulängen. Der Unterschied liegt im Nennweitenbereich und der Muffenform: K-GM für DN 300 bis DN 1200 mit Glockenmuffe, K-FM für DN 1300 bis DN 3000 mit Falzmuffe und Keilgleitring. Bei den großen K-FM-Nennweiten ist die Falzmuffe konstruktiv überlegen.
Standardmäßig zwei Neigungen: 1:1 = 45° und 1:1,5 = 33°. Andere Neigungen auf Anfrage – bei den K-FM-Großnennweiten ist die Fertigung jeder Neigung technisch möglich, erfordert aber aufgrund der Bauteildimensionen ggf. eine längere Vorlaufzeit.
Alle K-FM-Standard-Nennweiten von DN 1300 bis DN 3000. Für kleinere Nennweiten DN 300 bis DN 1200 gibt es die entsprechende Form K-GM (separate Produktlinie).
Sehr nennweitenabhängig: DN 1500 Böschungsstück 3,00 m Länge wiegt etwa 6 bis 8 Tonnen, DN 2500 etwa 12 bis 16 Tonnen, DN 3000 bis zu 20 Tonnen. Die genauen Gewichtsangaben stehen auf dem projektspezifischen Lieferschein. Für den Einbau ist entsprechendes Hebezeug ab der 50- bis 80-Tonnen-Klasse einzuplanen.
Über die Falzmuffe Form K-FM an der nicht angeschnittenen Seite. Die Muffenausführung ist identisch zu den Regelrohren K-FM derselben Nennweite – dieselbe Fügetechnik, dieselbe Dichtung (Keilgleitring nach DIN 4060), dieselbe Dichtheit.
Bei Freispiegelleitungen an Durchlässen und Bachverdolungen in der Regel nicht. Bei Auslässen mit sehr hoher Durchflussgeschwindigkeit (über 3 m/s) oder bei Druckleitungen kann ein Widerlager zur Aufnahme der Strömungskräfte erforderlich sein. Bei Großnennweiten ist die Widerlager-Bemessung projektspezifisch durch den Tragwerksplaner durchzuführen.
Ja – abweichende Neigungen (z. B. 1:2 für sehr flache Landschaftsböschungen), Sonderbaulängen, Sonderanschnitte nach Kundenwunsch. Bei Großnennweiten sollte die Anfrage wegen der fertigungstechnischen Vorlaufzeit frühzeitig mit dem Vertrieb abgestimmt werden.