Start » Schachtbauteile » Monolithische Behälter » Monolithische Behälter DN 1000 – DN 3000 aus Stahlbeton
Monolithische Behälter aus Stahlbeton in den Nennweiten DN 1000, 1200, 1500, 2000, 2500 und 3000. Sohlplatte und Wandmantel werden in einem einzigen Gießvorgang hergestellt – keine Arbeitsfuge, absolute Dichtheit. Der modulare Aufbau aus Bodenteil und Aufbauteilen ermöglicht Gesamthöhen bis knapp 6 m.
Die monolithische Fertigung – Boden und Wand aus einem Guss – eliminiert die klassische Schwachstelle segmentierter Behälter: die Fuge zwischen Boden und Wand. Keine Dichtungen, die mit der Zeit altern; keine Setzungen, die Dichtungsringe verschieben; keine Leckage-Punkte. Das Gesamtsystem aus Bodenteil plus optionale Aufbauteile ist damit besonders für Anwendungen geeignet, die dauerhafte Dichtheit über Jahrzehnte verlangen.
| Nennweite DN [mm] |
Wanddicke t [mm] |
Sohldicke ft [mm] |
lichte Höhe Bodenteil H1 [mm] |
Höhe Aufbauteil H2 [mm] |
Gewicht [ca. kg/stm] |
Gewicht Bodenplatte [ca. kg/St.] |
Gewichtsklasse Verlegeanker [t] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1000 | 150 | 150 | 1600 | – | 1300 | 280 | 3 x 3 – 5 |
| 1000 | 150 | 150 | 1800 | – | 1300 | 280 | 3 x 3 – 5 |
| 1200 | 150 | 150 a) | 350–2850 | 500–2750 | 1550 | 400 | 3 x 3 – 5 |
| 1500 | 150 | 150 d) | 350–2850 | 500–2750 | 1900 | 635 | 3 x 3 – 5 |
| 2000 | 150 | 150 d) | 350–2850 | 500–2750 | 2400 | 1130 | 3 x 3 – 5 |
| 2500 | 150 | 150 a) | 350–2850 | 500–2750 | 3000 | 1770 | 3 x 6 – 10 |
| 2500 | 150 | 150 b) | 350–2850 | 500–2750 | 3000 | 1770 | 3 x 6 – 10 |
| 3000 | 150 | 230 b) | 300–2270 | 500–2100 | 3600 | 3400 | 3 x 6 – 10 |
Monolithische Behälter sind die erste Wahl, wenn Dichtheit, Robustheit und Lebensdauer im Vordergrund stehen – bei wassergefährdenden Stoffen, bei Löschwasserreserven, bei Regenwassernutzung. Der modulare Systemaufbau aus Bodenteil und Aufbauteilen erlaubt gleichzeitig hohe Planungsflexibilität für unterschiedliche Höhenanforderungen.
Vom griechischen *monólithos* („ein Stein“): Das Bauteil besteht aus einem einzigen Betonguss. Sohlplatte und Wandmantel bilden eine untrennbare Einheit – keine Arbeitsfuge, keine Leckage-Schwachstelle.
Bodenteil (H1) = Monolithisches Grundbauteil mit Sohle und Wand aus einem Guss. Aufbauteil (H2) = Offener Stahlbetonring ohne Sohle, der auf das Bodenteil aufgesetzt wird. Die Dichtung zwischen Bodenteil und Aufbauteilen erfolgt über Elastomerdichtungen nach DIN EN 681.
Die Sohldicke (ft) wird an den erwarteten Grundwasserdruck angepasst. Eine dickere Sohle wirkt dem Auftrieb entgegen (Eigengewicht, Erddruck auf die Bodenfläche). Die Varianten a/b/c/d bezeichnen Sohldicken mit 150/200/230/300 mm Auftriebssicherung.
Keine Arbeitsfuge zwischen Boden und Wand bedeutet: Keine Leckage-Schwachstelle. Die monolithische Fertigung ist konstruktionsbedingt dicht – nicht dichtungsabhängig. Das ist der entscheidende Vorteil bei wassergefährdenden Stoffen und bei langfristiger Lagerung.
Vier Sohldicken-Varianten (150/200/230/300 mm) werden an den erwarteten Grundwasserdruck angepasst. Bei extremen Anforderungen kann die Bodenplatte auch über den Wandquerschnitt hinaus verlängert werden (Auftriebsflügel). Das Bauwerk bleibt auch im leeren Zustand bei hohem Grundwasser lagestabil.
Wandstärken von 150 mm aus Stahlbeton C 35/45 – bemessen für hohe Erddrücke und Verkehrslasten. Gewichte bis 3,6 t pro Laufmeter (DN 3000) sichern die Position auch bei starken dynamischen Belastungen.
Lichte Höhen im Bodenteil von 350 bis 2.850 mm plus Aufbauteile von 500 bis 2.750 mm ergeben Gesamthöhen bis knapp 6 m. Das modulare System deckt Anwendungen von flachen Zisternen bis zu tiefen Pumpensümpfen ab.
Regenwassernutzung als Zisternen zur Gartenbewässerung oder Hausbrauchwassernutzung. Regenwasser-Rückhalteanlagen zur Speicherung und gedrosselten Abgabe von Niederschlagswasser. Pumpensümpfe als Basis für Schmutz- oder Regenwasser-Hebeanlagen. Kleinkläranlagen mit mechanisch-biologischer Reinigung und großvolumige Fettabscheider für Gewerbeabwasser.
Unterirdische Löschwasserbehälter für Industrie- und Gewerbegebiete ohne ausreichende Hydrantenversorgung. Beton ist feuerbeständig, Löschwasser bleibt frostfrei gelagert.
Aufnahme von Pumpstationen, Schieberarmaturen für Wasserversorgung oder Fernwärme, Wasserzähler-Schächte sowie Mess- und Regelschächte für Durchflussmesser oder Drucksensoren.
Güllebehälter für Nutztierhaltung, Auffangbecken für Sickersäfte (Silage, Futtermittel-Flüssigkeiten), Auffangwannen für wassergefährdende Stoffe (WGK-Lagerung), Prozesswasserbehälter in Kläranlagen und Ölabscheider (Leichtflüssigkeits-Abscheider).
Bei hohem Grundwasserstand muss die Auftriebssicherheit im Betriebsfall „Behälter leer, Grundwasser auf GOK“ statisch nachgewiesen werden. Eine prüffähige Statik wird auf Anforderung vom Werk bereitgestellt. Der Einbau erfolgt in offener Baugrube auf sauber abgezogenem Sand-Kies-Planum: Bodenteil per Kran absetzen (Kugelkopfanker nutzen), waagerecht ausrichten, ggf. Aufbauteile aufsetzen mit Dichtung dazwischen, Anschlüsse (Rohre, Armaturen) herstellen, Baugrube verfüllen. Die Anker-Gewichtsklasse (3 × 3–5 t für DN 1000–2000; 3 × 6–10 t für DN 2500–3000) muss bei der Kranplanung berücksichtigt werden.
Stahlbetonbau nach DIN 1045-1, Beton nach DIN EN 206-1 (Standardfestigkeitsklasse C 35/45, Expositionsklassen je nach Einsatz). Bei aggressiven Medien HS-Zement (hochsulfatbeständig) nach DIN 1164 oder PE-HD-Auskleidung nach DIN 4030. Auftriebssicherung gemäß Eurocode 7 (Bodenmechanik). Eine prüffähige statische Berechnung wird auf Anforderung bereitgestellt.
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Sohlplatte und Wand werden in einem einzigen Arbeitsgang gegossen – keine Arbeitsfuge, absolute Dichtheit. Die klassische Schwachstelle segmentierter Behälter (Fuge zwischen Boden und Wand) wird konstruktionsbedingt eliminiert, nicht dichtungsabhängig.
Bis 2.850 mm im Bodenteil (DN 1200–2500), bei DN 3000 bis 2.270 mm. Mit Aufbauteilen lassen sich Gesamthöhen bis knapp 6 m realisieren. DN 1000 ist ausschließlich als Bodenteil in Höhen 1.600 oder 1.800 mm verfügbar.
Durch verschiedene Sohldicken (150, 200, 230 oder 300 mm) je nach Grundwasserdruck. Bei Bedarf ergänzt durch vergrößerte Bodenplatte (Auftriebsflügel) oder nachträgliche Ballastierung. Die Wahl der Variante (a/b/c/d) erfolgt projektspezifisch.
Regenwasserzisternen, Rückhaltebecken, Löschwasserbehälter, Pumpensümpfe, Kleinkläranlagen, Fettabscheider, Güllebehälter, Auffangbecken für wassergefährdende Stoffe (WGK-Lagerung), Ölabscheider und Technikschächte für Pumpstationen oder Armaturen.
Die Gewichte pro Laufmeter reichen von 1.300 kg (DN 1000) bis 3.600 kg (DN 3000). Die Bodenplatten wiegen zwischen 280 kg (DN 1000) und 3.400 kg (DN 3000). Bei großen Bauwerken mit hohen Aufbauten können Stückgewichte deutlich über 10 t liegen – Schwerlast-Kranstellung zwingend.
Baugrube ausheben, Sand-Kies-Planum vorbereiten, Bodenteil per Kran absetzen (integrierte Kugelkopfanker), waagerecht ausrichten, ggf. Aufbauteile mit Dichtung aufsetzen, Anschlüsse (Rohre, Armaturen, Einbauten) herstellen, Auftriebssicherung prüfen, Baugrube verfüllen.
Eine prüffähige statische Berechnung wird auf Anforderung vom Werk bereitgestellt. Geprüfte Statiken (extern durch Prüfingenieur) werden auf Wunsch gegen separate Berechnung geliefert.