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Stahlbetonrohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 im Schalungserhärtungsverfahren mit integrierter Dichtung im Nennweitenbereich von DN 300/450 bis DN 1400/2100.
Die Stahlbeton-Eiprofilrohre werden schalungserhärtet mit bereits im Werk integrierter Dichtung gefertigt und decken den kompletten Nennweitenbereich von DN 300/450 bis DN 1400/2100 ab. Die Regelbaulängen von 2,50 m und 3,00 m sind je nach Nennweite verfügbar. Auf Wunsch lieferbar mit Sohlschale oder Vollauskleidung aus BKU I (PVC hart) oder BKU II (PE-HD) für chemisch belastete Abwässer.
| Nennweite DN [mm] |
Glocke außen (B) dg (B) [mm] |
Glocke außen (H) dg (H) [mm] |
Fußbreite b [mm] |
Regelbaulänge l [m] |
Rohrlänge L [m] |
Nutzbarer Querschnitt A [m²] |
Rohrgewicht ca. G [kg/m] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 300/450 | 610 | 755 | 260 | 2,50 | 2,62 | 0,103 | 395 |
| 400/600 | 710 | 905 | 280 | 2,50 | 2,62 | 0,184 | 500 |
| 500/750 | 870 | 1115 | 390 | 2,50 | 2,63 | 0,287 | 760 |
| 500/750 | 870 | 1115 | 380 | 3,00 | 3,13 | 0,287 | 776 |
| 600/900 | 980 | 1265 | 450 | 2,50 | 2,63 | 0,413 | 900 |
| 600/900 | 970 | 1265 | 430 | 3,00 | 3,13 | 0,413 | 957 |
| 700/1050 | 1100 | 1445 | 500 | 2,50 | 2,63 | 0,561 | 1100 |
| 700/1050 | 1100 | 1445 | 480 | 3,00 | 3,13 | 0,561 | 1197 |
| 700/1250 | 1130 | 1670 | 480 | 3,00 | 3,13 | 0,670 | 1440 |
| 800/1200 | 1230 | 1625 | 550 | 2,50 | 2,63 | 0,735 | 1440 |
| 800/1200 | 1230 | 1625 | 540 | 3,00 | 3,13 | 0,735 | 1477 |
| 900/1350 | 1370 | 1810 | 600 | 2,50 | 2,66 | 0,930 | 1635 |
| 900/1350 | 1350 | 1805 | 600 | 3,00 | 3,16 | 0,930 | 1727 |
| 1000/1500 | 1500 | 1990 | 670 | 2,50 | 2,66 | 1,149 | 2050 |
| 1000/1500 | 1490 | 1985 | 650 | 3,00 | 3,16 | 1,149 | 2097 |
| 1200/1800 | 1770 | 2355 | 790 | 2,50 | 2,66 | 1,654 | 2910 |
| 1200/1800 | 1750 | 2345 | 790 | 3,00 | 3,16 | 1,654 | 2777 |
| 1400/2100 | 1990 | 2685 | 870 | 2,50 | 2,66 | 2,251 | 3508 |
Schalungserhärtete Stahlbeton-Eiprofilrohre sind die Standardlösung, wenn im Kanalbau das hydraulische Problem dominiert: schwankende Abflüsse, geringes Gefälle, enge Trassen. Die Kombination aus eiförmigem Querschnitt, integrierter Dichtung und optionaler Sohlschale macht sie besonders zuverlässig für Mischwasseranwendungen.
Beim Schalungserhärtungsverfahren verbleibt das Rohr über die erste kritische Aushärtungsphase in der Schalung. Das schützt die Form gegen Verformung und sichert eine präzise Geometrie – entscheidend beim Eiprofil, dessen Fuß und Scheitel unterschiedliche Radien und Wanddicken aufweisen.
Die Dichtung ist bereits werksseitig fest in die Muffe integriert. Das vereinfacht die Verlegung auf der Baustelle, verhindert Fehler beim nachträglichen Einlegen und sorgt für sofortige Dichtheit nach dem Zusammenfügen.
Auf Wunsch lieferbar mit einer Sohlschale aus BKU I (PVC hart) oder BKU II (PE-HD), die den Sohlbereich zusätzlich gegen Abrieb und chemischen Angriff schützt, oder als Vollauskleidung für aggressive Abwässer über den gesamten Innenquerschnitt.
Das Schalungserhärtungsverfahren sichert die präzise Geometrie der eiförmigen Kontur und damit die zuverlässige hydraulische Funktion über die gesamte Trasse.
Die fest eingebaute Dichtung reduziert den Montageaufwand im Graben und schließt eine klassische Fehlerquelle aus – vergessene oder falsch eingelegte Dichtungen.
Je nach Nennweite stehen Regelbaulängen von 2,50 m oder 3,00 m zur Verfügung. Das gibt Flexibilität in der Trassenplanung, etwa bei knappen Einzugsbedingungen oder wenn die Anzahl der Muffenstöße minimiert werden soll.
Die optionale Sohlschale oder Vollauskleidung aus BKU I oder BKU II macht das Rohr auch für chemisch belastete Industrieabwässer und erhöhte Abrasionsbeanspruchung geeignet.
Von DN 300/450 für städtische Zuleitungen bis DN 1400/2100 für leistungsfähige Hauptsammler wird der komplette relevante Einsatzbereich von einer einzigen Produktlinie abgedeckt – inklusive Planbarkeit über die gesamte Trasse hinweg.
Klassischer Anwendungsfall: ein Sammelkanal, der im Trockenwetter nur einen Bruchteil seiner Kapazität führt und bei Starkregen an die Belastungsgrenze geht. Das Eiprofil sichert in beiden Lastfällen die hydraulische Funktion.
Wo das natürliche Gelände nur 1 ‰ bis 2 ‰ Gefälle hergibt, funktioniert die Selbstreinigung eines Kreisrohrs nicht mehr zuverlässig. Das Eiprofilrohr hält die Fließgeschwindigkeit im Trockenwetter auch hier über dem kritischen Schwellenwert.
In bebauten Innenstädten zählt jeder Zentimeter Grabenbreite. Das schmalere Eiprofil erlaubt einen engeren Graben und reduziert damit Aushub, Verfüllung und Wiederherstellung der Straßenoberfläche.
Auf langen Leitungsabschnitten summieren sich jedes zusätzliche Promille Gefälle und jede Reinigungsspülung. Die hydraulische Effizienz des Eiprofils zahlt sich hier über die Lebensdauer besonders deutlich aus.
In Kombination mit Sohlschale oder Vollauskleidung aus BKU I oder BKU II deckt die Produktlinie auch Einsatzfälle ab, bei denen Standardbeton an seine chemischen Grenzen stößt.
Die Baulängen von 2,50 m und 3,00 m sowie die Rohrgewichte von rund 395 kg/m (DN 300/450) bis 3.508 kg/m (DN 1400/2100) bestimmen die Anforderungen an Hebezeug und Grabenbettung. Aufgrund der asymmetrischen Form mit breitem Fuß und schmalerem Scheitel sind Anschlagmittel einzusetzen, die das Rohr hängend ausbalancieren und ein Verkanten der Muffe verhindern. Die werksseitig integrierte Dichtung muss beim Fügen sauber und unbeschädigt bleiben; das Zusammenziehen erfolgt ausschließlich mit geeignetem Ziehgerät, nie durch Drücken mit der Baggerschaufel. Für Richtungsänderungen werden passende Eiprofilrohre-Krümmer DN 700/1050 – DN 1400/2100 eingesetzt (maximale Abwinklung 35 gon pro Rohr und Knick). Der Anschluss an Schachtbauwerke erfolgt über Einbinderinge DN 500/750 – DN 1400/2100 Eiprofil.
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Schalungserhärtet bedeutet, dass das Rohr während der ersten kritischen Aushärtungsphase in der Schalung verbleibt. Das schützt die Form gegen Verformung und sichert die präzise Geometrie des Eiprofils – besonders wichtig, weil Fuß und Scheitel des Eiprofils unterschiedliche Radien und Wanddicken aufweisen.
Die schalungserhärteten Stahlbeton-Eiprofilrohre werden nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 von DN 300/450 bis DN 1400/2100 gefertigt. Die Nennweite gibt Innenbreite × Innenhöhe im Verhältnis 2:3 an, also zum Beispiel DN 500/750 für 500 mm Breite bei 750 mm Höhe.
Je nach Nennweite stehen Regelbaulängen von 2,50 m und 3,00 m zur Verfügung. Die Rohrlänge einschließlich Muffe liegt zwischen 2,62 m (DN 300/450 bis DN 800/1200) und 3,16 m (ab DN 900/1350 in der 3,00-m-Variante).
Das Rohrgewicht reicht von 395 kg/m bei DN 300/450 bis 3.508 kg/m bei DN 1400/2100. Ein 2,50 m langes DN 1400/2100-Rohr wiegt entsprechend rund 8,8 Tonnen, ein DN 1000/1500 (3,00 m) etwa 6,3 Tonnen – Hebezeug und Grabenverbau sind entsprechend zu dimensionieren.
Die Rohre werden mit werkseitig integrierter Dichtung geliefert. Die Dichtung ist fest in die Muffe eingebaut, das verhindert Fehler beim Einlegen auf der Baustelle und sichert die sofortige Dichtheit nach dem Fügen.
Ja – die Eiprofilrohre sind optional mit einer Sohlschale oder einer Vollauskleidung aus BKU I (PVC hart) oder BKU II (PE-HD) lieferbar. Das macht sie auch für chemisch belastete Industrieabwässer und erhöhte Abrasion geeignet.
Für Richtungsänderungen stehen Eiprofilrohre-Krümmer DN 700/1050 – DN 1400/2100 mit einer maximalen Abwinklung von 35 gon pro Rohr und Knick zur Verfügung. Für den Anschluss an runde Schachtbauwerke werden Einbinderinge DN 500/750 – DN 1400/2100 Eiprofil eingesetzt, die die eiförmige Außenkontur sauber auf die runde Schachtwandung überführen.