Start » Stahlbetonrohre » Formstücke » Aufgesetzte Schächte Form K-GM, gerade DN 700 – DN 1200
Stahlbetonrohre der Form K-GM mit werkseitig aufgesetztem Schacht, hergestellt nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 im Nennweitenbereich DN 800 bis DN 1200. Die Glockenmuffe mit integriertem Elastomerdichtring ist identisch zum Standardrohr derselben Nennweite – dadurch lassen sich Aufsatz und Regelrohr ohne Sonderlösungen im selben Rohrstrang verbauen.
Das aufgesetzte Schachtbauteil macht aus einem Punkt der Leitung eine Einstiegs- oder Revisionsstelle, ohne dass ein separater Schachtkörper mit eigener Fundamentplatte errichtet werden muss. Der Schachtaufsatz sitzt auf einem geraden Stahlbetonrohr – die Kombination aus Rohr und Schacht wird werkseitig monolithisch hergestellt, kommt einbaufertig auf die Baustelle und wird wie ein normales Rohr in den Rohrstrang eingefügt. Der Vorteil gegenüber einer klassischen Schacht-Lösung: keine doppelte Baustelle (Rohr + separates Schachtbauwerk mit eigener Sohle und Widerlager), keine Sonderstatik, keine Anschlussdichtung zwischen Rohr und Schachtwandung. Die Tragfähigkeit gegen Verkehrslasten (bis SLW 60) ist auf das Regelrohr derselben Nennweite abgestimmt.
Hinweis zu Maßen: Die genauen Abmessungen (Schachthöhe, Aufbauhöhe, Schachtinnendurchmesser, Rohrlänge) variieren je nach Nennweite und Projektanforderung. Bitte das rohr.de-Datenblatt „Form K-GM aufgesetzte Schächte DN 800 – DN 1200″ anfordern oder Rücksprache mit dem Vertrieb halten.
Aufgesetzte Schächte sind das wirtschaftliche Standardbauteil für Einsteig- und Revisionsstellen bei mittelgroßen Sammlern (DN 800 bis DN 1200). Die werkseitige Vorfertigung als monolithisches Bauteil spart Bauzeit, Planung und Kosten gegenüber einem separaten Schachtbauwerk.
Rohr und Schachtaufsatz werden werkseitig aus einem Guss gefertigt. Das eliminiert die klassische Schwachstelle klassischer Schachtlösungen – die Ortbeton- oder Mörtelfuge zwischen Schachtwandung und Rohrdurchführung, die im Laufe der Nutzungsdauer ein bekannter Ausfallpunkt ist.
Die Muffe ist identisch zum Standardrohr derselben Nennweite. Das bedeutet: dieselbe Dichtung, dieselbe Fügetechnik, dieselbe Dichtheitsprüfung wie am restlichen Rohrstrang. Keine Sonderlösung, kein Montagerisiko.
Die Verkehrslasten werden nicht vom Schachtaufsatz allein aufgenommen, sondern über den Rohrquerschnitt in das Bodenauflager abgeleitet. Das bedeutet: keine Punktlast auf einem separaten Schachtfundament, keine Setzungsunterschiede zwischen Rohr und Schacht.
Der werkseitige Schachtaufsatz endet typischerweise unterhalb der Geländeoberfläche. Der weitere Schachtaufbau (Schachthals, Auflagerring, Schachtabdeckung) wird bauseits mit Normschachtringen nach DIN EN 1917 / DIN V 4034-1 ausgeführt – volle Flexibilität bei der Anpassung an die tatsächliche Überschüttungshöhe und Straßenkonstruktion.
Ein klassischer Revisionsschacht über einem Sammler erfordert: Aushub eines separaten Schachtkörpers, Betonsohle, Schachtringe, Dichtung der Rohrdurchführungen. Der aufgesetzte Schacht ersetzt das alles durch ein einzelnes Fertigteil, das in der gleichen Taktung wie die Regelrohre eingebaut wird.
Keine separate statische Berechnung für den Schachtkörper, keine Sonderausschreibung – das Bauteil ist Teil des regulären Rohr-Lieferprogramms. Bei der Ausschreibung einfach im Leistungsverzeichnis als eigene Position aufnehmen.
Die Schachtlasten werden über den gesamten Rohrquerschnitt in das Bettungsmaterial abgeleitet – nicht über ein konzentriertes Schachtfundament. Das reduziert das Setzungsrisiko, insbesondere auf weichen Böden.
Der aufgesetzte Schacht bietet denselben Einstiegsquerschnitt wie ein DIN-Revisionsschacht – Wartung, Spülung und Inspektion erfolgen ohne Einschränkungen mit dem üblichen Gerät.
Die Muffenform K-GM ist identisch zum Standardrohr. Aufsatz und Regelrohr lassen sich in beliebiger Reihenfolge im Rohrstrang verbauen – der Planer setzt Aufsätze einfach an die erforderlichen Revisionspunkte (etwa alle 30 bis 50 Meter bei DN 800 – DN 1200).
Typischer Einsatz im Bereich DN 800 – DN 1200, wo das Rohr bereits begehbar ist. Die Einstiegsöffnung im Schachtaufsatz führt direkt in den Rohrquerschnitt – ideal für turnusmäßige Inspektionen und für den Einstieg bei Spül- und Wartungsarbeiten.
An Knotenpunkten, wo zwei Leitungen zusammenlaufen oder eine Richtungsänderung erfolgt, ist ein Einstieg zwingend vorgeschrieben. Der aufgesetzte Schacht lässt sich direkt mit einem abgewinkelten Aufsatz (separate Produktlinie) kombinieren.
Wo gleichzeitig eine Nennweiten-Reduzierung vorliegt, empfiehlt sich die Variante „K-GM Aufsatz Übergang“ – sie vereint Einstieg und Übergang in einem Bauteil.
In Regenrückhalteanlagen mit DN 1200-Sammeln werden Aufsätze an Anschluss- und Entleerungspunkten verbaut, um eine direkte Inspektion der Sohle zu ermöglichen.
Der Einbau des Aufsatzes erfolgt identisch zum Standardrohr derselben Nennweite: Sauberkeitsschicht aus Beton C12/15, Unterbau nach örtlichen Bodenverhältnissen, plan vorbereitete Grabensohle. Die seitliche Verdichtung im Zwickelbereich ist besonders sorgfältig auszuführen – beim aufgesetzten Schacht konzentrieren sich Vertikallasten aus dem Schachtaufsatz zusätzlich zur Verkehrslast auf den Rohrquerschnitt. Beim Einheben ist auf ausreichende Anschlagpunkte zu achten: Der Aufsatz ist durch den zusätzlichen Beton-Aufbau schwerer als ein Standardrohr derselben Nennweite. Die genaue Gewichtsangabe ist dem projektspezifischen Lieferschein zu entnehmen. Der weitere Schachtaufbau (Schachtringe, Auflagerring, Abdeckung) erfolgt bauseits nach Fertigstellung der Rohrbettung. Für Einbetten, Verfüllen und Verdichten gelten DIN EN 1610 und das Arbeitsblatt DWA-A 139.
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Aufgesetzte Schächte Form K-GM sind monolithische Stahlbetonbauteile, bei denen Rohr und Schachtaufsatz werkseitig in einem Guss gefertigt werden. Sie ersetzen den klassischen separaten Revisionsschacht durch ein einbaufertiges Fertigteil, das wie ein normales Rohr in den Rohrstrang eingefügt wird. Erhältlich im Nennweitenbereich DN 800 bis DN 1200 für Kreisrohre der Form K-GM nach DIN EN 1916 und DIN V 1201.
Ein klassischer Revisionsschacht besteht aus einem separaten Schachtkörper mit eigener Sohle und Wandungen, an den das Rohr seitlich anschließt. Die Rohrdurchführungen sind typische Dichtungs-Schwachstellen. Der aufgesetzte Schacht hat dagegen Rohr und Schachtaufsatz als monolithische Einheit – keine Rohrdurchführungen, keine separate Schachtsohle, keine Sonderstatik. Das spart Bauzeit, Kosten und Dichtungsrisiko.
Die Produktlinie deckt den Nennweitenbereich DN 800 bis DN 1200 ab. Das entspricht genau dem Nennweitenbereich der K-GM-Regelrohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201. Für größere Nennweiten (DN 1300 – DN 3000) gibt es die entsprechende Form K-FM (Falzmuffe).
Die Aufsätze sind auf die Tragfähigkeit des Regelrohrs derselben Nennweite abgestimmt. Das bedeutet: SLW 60 ohne zusätzliche Maßnahmen in den üblichen Überschüttungshöhen. Bei abweichenden Randbedingungen (z. B. sehr geringe Überdeckung, Grundwasser, weiche Böden) ist eine individuelle statische Berechnung erforderlich.
Der werkseitige Schachtaufsatz endet typischerweise unterhalb der Geländeoberfläche. Der weitere Schachtaufbau – Schachthals, Auflagerring und Schachtabdeckung – erfolgt bauseits mit Normschachtringen und -komponenten nach DIN EN 1917 / DIN V 4034-1. Das gibt Flexibilität bei der Anpassung an die tatsächliche Überschüttungshöhe und die Straßenkonstruktion.
Die Muffe des Aufsatzes ist identisch zum Standardrohr derselben Nennweite – Glockenmuffe Form K-GM mit werkseitig integriertem Elastomerdichtring nach DIN EN 681-1. Das bedeutet: dieselbe Dichtheit, dieselbe Fügetechnik und dieselbe Dichtheitsprüfung wie am übrigen Rohrstrang.
Ja – verlängerte Rohrteile, abweichende Schachtaufbauhöhen und angepasste Einstiegsöffnungen sind auf Anfrage möglich. Für projektspezifische Maße (Schachthöhen, Aufbauhöhen) und Lieferzeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Rücksprache mit dem Vertrieb, da diese Bauteile werkseitig vorkonfektioniert werden.