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Böschungsstücke in Trogbauweise sind die Ein- und Auslaufbauteile von Rahmenkanälen. Die U-förmige Sohle mit zwei Flügelwänden und einem Kopfbalken am oberen Abschluss sorgt für optimale Standfestigkeit bei Böschungsneigungen 1:1, 1:1,5 und 1:2 – der Kopfbalken verbindet das Stirnstück mit dem Durchlass und verhindert das Abrutschen des angeschütteten Bodens.
Die Böschungsstücke in Trogbauweise werden im Gießverfahren mit Erhärtung in der Schalung hergestellt – wie alle Rahmenbauteile. Die Trogform, der Kopfbalken und die Bolzenaufnahmen für den Verbund mit dem Durchlass werden direkt in die Schalung eingeformt. Die Verbindung zum anschließenden Rahmenkanal erfolgt über die Doppelkeil-Gleitquetschringdichtung nach DIN 4060 und ist druckwasserdicht bis 0,5 bar.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Bauweise | Trog mit zwei Flügelwänden und Kopfbalken |
| Böschungsneigungen | 1:1, 1:1,5, 1:2 (weitere auf Anfrage) |
| Verbundsicherung | eingesetzte Bolzen |
| Dichtung zum Durchlass | Doppelkeil-Gleitquetschringdichtung nach DIN 4060 |
| Wandstärke | passend zum angeschlossenen Standardelement |
| Beton | C 35/45 (Standard), HS-Zement auf Wunsch |
| Baulänge (Sohle) | nach Berechnungsformel (siehe unten) |
Böschungsstücke in Trogbauweise sind die funktional und ästhetisch überzeugende Lösung für den Übergang vom Rahmenkanal in die offene Landschaft oder das natürliche Gewässerbett. Die Kombination aus Trogform, Flügelwänden und Kopfbalken sorgt für maximale Standfestigkeit, saubere Böschungsanbindung und dauerhaften Schutz vor Erosion.
Die U-förmige Sohle mit zwei seitlichen Flügelwänden bildet einen „Trog“, in dem das Wasser geführt wird. Die Trogform gewährleistet optimale Standfestigkeit bei Böschungsneigungen und verhindert Erosion der angrenzenden Böschung.
Eine massive Querverstärkung am oberen Abschluss des Stirnstücks. Der Kopfbalken verbindet das Stirnstück kraftschlüssig mit dem Durchlass und verhindert das Abrutschen des angeschütteten Bodens über die Bauwerkskante.
Eingesetzte Bolzen zwischen Böschungsstück und Rahmenkanal-Durchlass sichern den kraftschlüssigen Verbund. Bei Setzungen oder Auftriebskräften bleibt das Böschungsstück dauerhaft in Position.
Die U-Form mit seitlichen Flügelwänden bietet eine breite Aufstandsfläche und einen tiefen Schwerpunkt. Das Böschungsstück bleibt bei wechselnden Wasserständen und Bodendrücken dauerhaft in Position – auch bei steilen Neigungen 1:1.
Die Flügelwände schützen die angrenzende Böschung vor Auswaschung durch strömendes Wasser oder Starkregen. Das Bauteil verhindert die Bildung von Erosionsrinnen entlang der Kanalaustritte.
Stirnstück und Trogwannen sind in einem Bauteil werkseitig gegossen. Der Landschaftsanschluss wirkt sauber und homogen – besonders wichtig bei Durchlässen in Erholungsgebieten oder an gestalteten Infrastrukturprojekten.
Die Bolzenaufnahmen sind werkseitig eingeformt; der Verbund mit dem Durchlass erfolgt über wenige eingesetzte Bolzen. Ein fachgerechter Einbau ist innerhalb weniger Stunden möglich, ohne aufwendige Nachbehandlung des Betons.
Sicherer Abschluss von Durchlässen unter Straßen, Wegen oder Bahntrassen. Die Trogbauweise leitet das austretende Wasser kontrolliert in das Vorfluter-Gelände ab und verhindert Unterspülungen der Verkehrsbauwerke.
Übergang vom Rohr- oder Rahmensystem zurück in das natürliche Bachbett. Die Trogform passt sich der Geometrie eines flachen Bachlaufs an und bietet ökologisch durchgängige Übergänge für Wasserorganismen.
Stabilisierung der Ein- und Auslaufbereiche von offenen Wasserführungen. Der Kopfbalken fungiert als definierte Kante zwischen offenem Gerinne und überdeckter Strecke.
Kompakte Flügelwandkonstruktion für kleine Brückenbauwerke oder Unterführungen. Das Böschungsstück ersetzt aufwendige Ortbeton-Flügelwände und verkürzt die Bauzeit erheblich.
Die Böschungsneigung bestimmt die Sohlbaulänge nach der Formel L = (H − A) / Neigung + 15 cm. Für die Bestellung werden vom Auftraggeber Geländehöhe, Anschlusshöhe und Böschungsneigung benötigt. Der Einbau erfolgt nach dem Verlegen des ersten oder letzten Rahmenkanal-Elements: Das Böschungsstück wird per Kran auf das Sand-Kies-Planum abgesetzt, mit dem Durchlass-Element durch eingesetzte Bolzen verbunden und der Boden hinter den Flügelwänden schichtweise angeschüttet und verdichtet. Die Dichtung zum Durchlass wird werkseitig aufgeklebt und erfordert keine zusätzliche Abdichtung auf der Baustelle.
Böschungsstücke in Trogbauweise sind das Gegenstück der Rahmenbauteile-Kategorie zu den runden Böschungsstücken (Form K-GM und Form K-FM) aus der Formstück-Kategorie. Der zentrale Unterschied liegt im Querschnitt des angeschlossenen Bauteils: Rahmen-Böschungsstücke schließen rechteckige Rahmenkanäle ab, Formstück-Böschungsstücke runde Stahlbetonrohre. Beide dürfen nicht verwechselt werden, da sie unterschiedliche Fertigungsverfahren und Normen haben – Rahmen-Böschungsstücke werden im Gießverfahren nach DIN 4060 gefertigt, Formstück-Böschungsstücke im Rüttel- oder Vibrationsverfahren nach DIN EN 1916 und DIN V 1201.
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 18
Vertrieb
Tel.: 07153 | 9395 - 31
Ein U-förmiges Stirnstück aus Stahlbeton mit zwei seitlichen Flügelwänden und einem Kopfbalken am oberen Abschluss. Es dient als Übergang zwischen einem Rahmenkanal und der Geländeoberfläche und sichert die Böschung gegen Erosion.
Standardmäßig für Neigungen 1:1, 1:1,5 und 1:2. Weitere Neigungen können auf Anfrage gefertigt werden; die Trogform passt sich durch projektspezifische Planung nahezu jeder realistischen Böschungsgeometrie an.
Der Kopfbalken verbindet das Stirnstück kraftschlüssig mit dem Durchlass und verhindert das Abrutschen des angeschütteten Bodens über die Bauwerkskante. Er schützt außerdem die Stirnkante des Bauteils vor mechanischen Beschädigungen bei Pflegearbeiten.
Mit der Formel L = (H − A) / Neigung + 15 cm. H ist die Geländehöhe (Oberkante Böschung), A die Anschlusshöhe des Bauteils, Neigung die Böschungsneigung. Die 15 cm sind ein konstruktiver Sicherheitszuschlag für den Einbindebereich.
In Durchlässen unter Straßen oder Bahntrassen, in Bachverrohrungen als Übergang zum natürlichen Bachbett, in offenen Gerinnen zur Stabilisierung der Ein- und Auslaufbereiche sowie in Brückenbauwerken als kompakte Flügelwandkonstruktion.
Durch eingesetzte Bolzen, die werkseitig vorbereitete Aufnahmen in beiden Bauteilen verbinden. Diese kraftschlüssige Verbindung sichert die Position des Böschungsstücks auch bei Bodensetzungen, Frost oder Auftriebskräften.
Rahmen-Böschungsstücke in Trogbauweise schließen rechteckige Rahmenkanäle ab und werden im Gießverfahren nach DIN 4060 gefertigt. Formstück-Böschungsstücke der Form K-GM oder Form K-FM sind runde Stahlbetonrohre und schließen runde Kanalleitungen ab – sie werden im Rüttel- oder Vibrationsverfahren nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 hergestellt.