Stahlbetonrohre mit Kreisquerschnitt sind seit über 100 Jahren der bewährte Standard im Kanalbau. Dicht, stabil, langlebig und wirtschaftlich – unsere Rohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 gibt es von DN 300 bis DN 3600 mm als wandverstärkte Rohre, im Rüttelverfahren oder Vibrationsverfahren.
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Rohre aus Stahlbeton mit Kreisquerschnitt sind industriell gefertigte Betonbauteile, die durch eine eingebettete Stahlbewehrung verstärkt sind und eine kreisrunde Durchflussform besitzen. Sie stellen seit über 100 Jahren den bewährten Standard für den Bau von leistungsfähigen und langlebigen Kanalleitungen dar. Abwasserleitungen werden seit über 100 Jahren mit kreisrundem Querschnitt gebaut. Die Industrialisierung machte in den Anfängen des Kanalnetzausbaus eine industrielle Fertigung der Rohre als genormte Betonfertigteile möglich. Im Gegensatz zum Einbau vor Ort konnten somit in kurzer Zeit leistungsfähige und dauerhafte Kanalleitungen erstellt werden. Moderne Beton- und Stahlbetonrohre ab Nennweite DN 300 sind für viele Anwendungen im Abwasserbereich der langjährig bewährte Standard. Sie sind dicht, stabil, langlebig, umweltfreundlich, auftriebssicher und nicht zuletzt im Einbau wie im Kanalbetrieb wirtschaftlich.
Die spezialisierte Lösung für extreme Belastungen in kleinen Nennweiten. Wandverstärkte Stahlbetonrohre werden im Vibrationsverfahren mit Falzmuffe (FM) gefertigt und überzeugen dort, wo Standard-Stahlbetonrohre an ihre statischen Grenzen stoßen. Ideal für Schwerlastzonen (z. B. Autobahnen, Flugplätze, Containerterminals), geringe Überdeckungshöhen und große Verlegetiefen. Die dickere Wandung bietet extreme Scheiteldrucklastaufnahme, hohe Eigenstabilität (resistent gegen EC LM1 (SLW60)/BFZ/EC LM71 (UIC71)), verbesserten Korrosionsschutz und Robustheit beim Einbau.
Der Allrounder im modernen Kanalbau. Stahlbetonrohre der Form K-GM (Kreisprofil mit Glockenmuffe) werden im Rüttelverfahren gefertigt und kombinieren eine robuste Glockenmuffe mit höchster Verdichtung. Die Glockenmuffe sorgt für sichere Verbindungen gegen axiale Verschiebungen mit integrierten Dichtungen, das Rüttelverfahren erzeugt höchste Betongüte und optimale Hydraulik. Ideal für den städtischen Kanalbau, Sammler und Zuleitungen, Verkehrswegebau sowie Industriegebiete. Die Langlebigkeit von über 100 Jahren zeichnen auch diese Produktlinie aus. Schalungserhärtete Rohre mit Falzmuffe zeichnen sich durch besonders glatte Oberflächen aus und sorgen damit für eine noch höhere Maßhaltigkeit. Diese sind auf Anfrage möglich.
Großkanalbau und Fernleitungen in Perfektion. Stahlbetonrohre der Form K-FM (Kreisquerschnitt mit Falzmuffe) werden im Vibrationsverfahren für Nennweiten von DN 1300 bis DN 2600 mm gefertigt. Die Falzmuffe ermöglicht eine bündige Außenkontur – ein Vorteil bei Transport und Grabenverbau von Großrohren. Enorme Kapazität für Hauptsammler, sichere Lastabtragung in großen Tiefen, dichte Rohrverbindung mittels aufgebrachter Keilgleitdichtung und Langlebigkeit von über 100 Jahren zeichnen auch diese Produktlinie aus.
Für hydraulisch anspruchsvolle Sondersituationen bietet das Betonwerk Wernau zwei Spezialprofile im Kreisquerschnitts-Segment: Die Trockenwetterrinne K-GM/K-FM (DN 1000–2500) für besondere Einbauverhältnisse und das Drachenprofil K-GM/K-FM (DN 1000–3000) mit seiner charakteristischen spitzen Sohle für optimale Hydraulik bei kleinen Wassermengen in großen Nennweiten. Beide Profile werden wie die Standardprofile nach DIN EN 1916 gefertigt.
Durch die Kombination von Beton (Druckfestigkeit) und Stahl (Zugfestigkeit) sind Stahlbetonrohre extrem belastbar, auftriebssicher und halten mechanischen Einwirkungen über Jahrzehnte stand.
Der kreisrunde Querschnitt bietet optimale hydraulische Eigenschaften für den Abtransport von Abwasser und Regenwasser.
Die industrielle Vorfertigung ermöglicht eine schnelle Verlegung und eine hohe Maßhaltigkeit der Bauteile.
Diese Rohre finden hauptsächlich Verwendung in drucklosen Abwasserleitungen, Kanälen, Regenauslässen und bei der Bachverdolung.
Stahlbetonrohre mit Kreisquerschnitt bieten im Kanalbau eine Kombination aus hoher mechanischer Widerstandsfähigkeit und langfristiger Wirtschaftlichkeit. Im Vergleich zu anderen Materialien wie Kunststoff oder reinem Beton liegen die Vorteile vor allem in der Statik und Dauerhaftigkeit sowie in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
| Individuelle Bemessbarkeit | Stahlbetonrohre können durch Anpassung der Bewehrung und Wanddicke exakt auf spezifische Lasten (z. B. unter Autobahnen oder Flugplatzflächen) berechnet werden. |
| Biegesteifigkeit | Anders als „biegeweiche“ Kunststoffrohre verformen sie sich unter Erddruck nicht. Das verhindert Setzungen an der Straßenoberfläche. |
| Lagestabilität | Aufgrund ihres hohen Eigengewichts liegen sie sicher im Graben und sind extrem auftriebssicher bei hohem Grundwasserstand. |
| Lange Nutzungsdauer | Bei ordnungsgemäßem Einbau erreichen sie eine Lebensdauer von 100 Jahren und mehr. |
| Hochdruckspülfestigkeit | Sie halten Reinigungsdrücken von über 300 bar problemlos stand, ohne dass die Rohrwand Schaden nimmt. |
| Abriebfestigkeit | Die homogene Materialstruktur macht sie widerstandsfähig gegen sandhaltige Abwässer und hohe Fließgeschwindigkeiten bis zu 10 m/s. |
| Nachhaltigkeit | Beton besteht aus natürlichen Rohstoffen und ist am Ende der Nutzungsdauer zu fast 100 % recycelbar, beispielsweise als Schotterersatz im Straßenbau. Aufgrund der regionalen Herstellung sowie der dadurch kurzen Transportwege haben diese Produktkategorien einen sehr guten CO² Fußabdruck. |
| Wirtschaftlicher Einbau | Ausführungen als Fußrohre (KF) benötigen keine aufwendige Ausformung der Grabensohle, was die Bauzeit verkürzt und Fehler beim Unterfüllen minimiert. |
| Nicht brennbar | Stahlbeton ist als Baustoff der Klasse A1 eingestuft. Er hält Temperaturen bis 1000 °C stand, ohne seine Festigkeit zu verlieren – ein Vorteil bei Havarien mit brennbaren Stoffen. |
Stahlbetonrohre mit Kreisquerschnitt werden eingesetzt bei Abwasserkanälen und -leitungen, Wasserversorgungs-, Kühlwasser- und Wasserkraftleitungen, Regenrückhalteanlagen und Be- und Entlüftungsleitungen sowie Schächten. Je nach Nennweite und Belastungsanforderung wählen Sie aus unseren drei Produktlinien – von wandverstärkten Spezialrohren in kleinen Nennweiten über den Kanalbau-Allrounder K-GM bis hin zu Großrohren K-FM für Hauptsammler und Fernleitungen.
Stahlbetonrohre mit Kreisquerschnitt sind industriell gefertigte Betonbauteile, die durch eine eingebettete Stahlbewehrung verstärkt sind und eine kreisrunde Durchflussform besitzen. Sie stellen seit über 100 Jahren den bewährten Standard für den Bau von leistungsfähigen und langlebigen Kanalleitungen dar und werden hauptsächlich in drucklosen Abwasserleitungen, Kanälen, Regenauslässen und bei der Bachverdolung eingesetzt.
Unser Lieferprogramm umfasst fünf Produktlinien von DN 300 bis DN 3600 mm: wandverstärkte Rohre von DN 300 bis DN 1200 mm, Form K-GM im Rüttelverfahren von DN 300 bis DN 1200 mm und Form K-FM im Vibrationsverfahren von DN 1300 bis DN 3600 mm. Grundsätzlich werden Stahlbetonrohre in einem breiten Spektrum von DN 300 bis DN 3600 und größer hergestellt.
Die Herstellung und Bemessung erfolgt nach strengen Normen wie der DIN EN 1916 und DIN V 1201. Zusätzlich erfüllen unsere Stahlbetonrohre die Anforderungen der erhöhten FBS-Qualitätsrichtlinie.
Bei ordnungsgemäßem Einbau erreichen Stahlbetonrohre mit Kreisquerschnitt eine Lebensdauer von 100 Jahren und mehr. Sie sind hochdruckspülfest (über 300 bar), abriebfest bei Fließgeschwindigkeiten bis zu 10 m/s und widerstandsfähig gegen sandhaltige Abwässer.
Die Form K bezeichnet einen Kreisquerschnitt ohne Fuß, der eine geformte Bettung oder ein Betonfundament benötigt. Die Form EF ist ein Eiquerschnitt mit Fuß und die Form MF ist ein Maulprofil mit Fuß, der für eine stabilere Lage im Graben sorgt und keine aufwendige Ausformung der Grabensohle erfordert – das verkürzt die Bauzeit und minimiert Fehler beim Unterfüllen.
Die Glockenmuffe (GM) ist eine einseitige Aufweitung des Rohrs, in die das Spitzende des nächsten Rohrs gesteckt wird. Die Falzmuffe (FM) ist eine Abstufung in der Rohrwandstärke und ermöglicht eine bündige Außenkontur – ein Vorteil besonders bei großen Durchmessern für Transport und Grabenverbau.
Für extreme Belastungen in kleinen Nennweiten (Schwerlastzonen, große Verlegetiefen) wählen Sie die wandverstärkten Rohre DN 300–1200. Für den allgemeinen städtischen Kanalbau, Sammler und Zuleitungen ist Form K-GM (DN 300–1200) die richtige Wahl. Für Hauptsammler, Regenrückhaltekanäle und Bachverdolungen im Großformat kommt Form K-FM (DN 1300–3600) zum Einsatz.