Start » Kabelbau » Kabelschächte Standard » Notruf- und Kombischächte 85 × 50 cm i. L. nach DIN Fachbericht 101 und DIN 4085
Spezialisierte Betonschächte C 35/45 nach DIN 1045 mit hohem Wassereindringwiderstand und werkseitig integrierter Halfenschiene HTA 38/17 aus Edelstahl – für Notrufsäulen an Autobahnen, Bundesstraßen und Tunnelportalen. Lieferbar als einteiliger Kombi-Schacht (884 kg) oder mit separatem Fundament (1.148 kg).
Notruf- und Kombischächte übernehmen eine Doppelfunktion: Sie sind Fundament für die Notrufsäule und Revisionsschacht für Kabelanschlüsse in einem Bauteil. Die werkseitig einbetonierte Halfenschiene HTA 38/17 aus Edelstahl und die V2A-Verschraubung 2 × M12 ermöglichen die direkte Montage der Säule ohne nachträgliche Bohrarbeiten. Der Beton C 35/45 wird mit hohem Wassereindringwiderstand ausgeführt – wichtig bei Spritzwasser und Streusalzbelastung an Fahrbahnrändern.
| Bauteil | Gewicht |
|---|---|
| Schachtabdeckung 2-teilig mit umlaufender Fase (Verschiebesicherung) 85/50 cm i. L. | 116 kg |
| Kombi-Schacht mit Fundament, feuerverzinktem Ring, Halfenschiene HTA 38/17 | 768 kg |
| Schacht komplett | 884 kg |
| Bauteil | Gewicht |
|---|---|
| Schachtabdeckung 2-teilig mit umlaufender Fase 85/50 cm i. L. | 116 kg |
| Fundament mit feuerverzinktem Ring | 508 kg |
| Schacht mit eingebauter Halfenschiene HTA 38/17 Edelstahl und V2A-Verschraubung | 524 kg |
| Schacht komplett | 1.148 kg |
Werkseitig einbetonierte Ankerschiene HTA 38/17 aus Edelstahl, in die spezielle Hammerkopfschrauben eingeführt und in Längsrichtung positioniert werden können. Die Säulenmontage erfolgt über V2A-Schrauben 2 × M12 – korrosionsfrei auch unter Spritzwasser und Streusalzbelastung.
Die korrosionsfeste V2A-Verschraubung (2 Schrauben M12) wird werkseitig an die Halfenschiene angeschlossen. Die Montage der Säule erfolgt ohne Bohr- oder Dübelarbeiten – Bewehrungsverletzungen sind ausgeschlossen.
Die 116 kg schwere Abdeckung ist zweigeteilt (je rund 58 kg) und hat eine umlaufende Fase als Verschiebesicherung. Das verhindert bei seitlich einwirkenden Kräften (Fahrzeuganprall, Schneepflug) ein Verrutschen der Deckelhälften.
Variante A (einteilig, 884 kg): Fundament und Schacht in einem Fertigteil – kompakter Einbau in einer Baugrube, ein Hebevorgang. Variante B (mehrteilig, 1.148 kg): Fundament und Schacht separat – niedrigere Einzelgewichte (max. 524 kg statt 768 kg), flexibler bei beengten Einbaustellen.
Der Beton wird mit hohem Wassereindringwiderstand nach DIN 1045 ausgeführt – wichtig für den Einsatz an Fahrbahnrändern mit Spritzwasser, Tausalzlösungen und jahrelanger Feuchtebelastung.
Spezialisierte Betonbauteile, die Fundament und Revisionsschacht für Notrufsäulen in einem Bauwerk vereinen. Die Bezeichnung „Kombischacht“ bezieht sich auf diese Doppelfunktion in der einteiligen Variante A; „Notrufschacht“ ist der Oberbegriff für beide Varianten.
Lichtmaße 85 cm × 50 cm – das Standardformat der Wernauer Notruf-/Kombischächte. Ausgelegt für die gängigen Notrufsäulen-Grundplatten.
Industrieller Standard-Ankerschienentyp (Halfen HTA) in der Querschnittsabmessung 38 × 17 mm, aus Edelstahl. Geeignet für Hammerkopfschrauben, die in Längsrichtung frei positionierbar sind.
Edelstahl-Qualität X5CrNi18-10 (Werkstoff-Nr. 1.4301). Korrosionsbeständig gegen Spritzwasser, Luftfeuchte und milde Salzbelastung – Standard im Freiland-Stahlbau.
Die Baugrube wird auf ein standfestes Planum vorbereitet – wegen der einseitigen Belastung durch die aufgeschraubte Notrufsäule muss das Planum besonders tragfähig sein. Sauberkeitsschicht mindestens 10 cm aus Magerbeton. Die exakte Positionierung des Schachts ist entscheidend: fluchtend zur Kabeltrasse und im vorgeschriebenen Abstand zur Fahrbahnkante nach den jeweiligen Regelwerken (ASR, RAL, Länderrichtlinien). Variante A (einteilig, 884 kg) wird mit Autokran als kompletter Block abgesetzt. Variante B (mehrteilig) erlaubt separates Absetzen von Fundament (508 kg) und Schacht (524 kg) auf Mörtelbett nach DIN 1045-2. Die Kabel werden direkt durch das Fundament zur Säule geführt. Die Säule wird per V2A-Verschraubung 2 × M12 an die Halfenschiene montiert – keine Bohr- oder Dübelarbeiten am Fertigteil.
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Lichtmaße 85 × 50 cm i. L. – das Standardformat der Wernauer Notruf-/Kombischächte. Ausgelegt für die gängigen Notrufsäulen-Grundplatten und die dort üblichen Kabeleinführungen.
**Variante A (Kombi-Schacht, 884 kg):** Fundament und Schacht als einteiliges Fertigteil. Schneller Einbau, ein Hebevorgang. **Variante B (mit separatem Fundament, 1.148 kg):** Fundament (508 kg) und Schacht (524 kg) separat. Niedrigere Einzelgewichte, flexibler bei beengten Einbausituationen oder wenn das Fundament tiefer gesetzt werden soll.
Die werkseitig einbetonierte Halfenschiene aus Edelstahl nimmt Hammerkopfschrauben auf, die in Längsrichtung frei positioniert werden können. Die Notrufsäule wird per V2A-Verschraubung 2 × M12 direkt montiert – keine Bohr- oder Dübelarbeiten am Fertigteil, keine Bewehrungsverletzung.
Notrufsäulen stehen dauerhaft im Freien unter Spritzwasser, Luftfeuchte und Streusalzbelastung. Edelstahl (V2A, Werkstoff 1.4301) und feuerverzinkte Stahlteile sichern die Montage über Jahrzehnte ohne Korrosionsausfälle. Verzinkte oder schwarze Stahlteile wären hier nicht ausreichend.
Eine 2-teilige Abdeckung mit umlaufender Fase (Verschiebesicherung), 85 × 50 cm i. L., 116 kg gesamt. Die umlaufende Fase verhindert ein Verrutschen der Deckelhälften bei seitlich einwirkenden Kräften (z. B. Schneepflug, Fahrzeuganprall).
Die Positionierung. Der Schacht muss exakt fluchtend zur Kabeltrasse und im vorgeschriebenen Abstand zur Fahrbahnkante eingebaut werden – nach den einschlägigen Straßenverkehrs-Regelwerken (RAL, ASR, Länderrichtlinien). Außerdem muss das Planum die einseitige Belastung durch die aufgeschraubte Notrufsäule aufnehmen können.
Beton C 35/45 nach DIN 1045 mit hohem Wassereindringwiderstand, Bemessung nach DIN Fachbericht 101 (Einwirkungen) und DIN 4085 (Erddruck). Halfenschiene nach Halfen-Produktstandard (HTA 38/17), Edelstahl V2A (Werkstoff 1.4301). Schachtabdeckungen nach DIN EN 124 und DIN 1229.