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Kabelschutzrohre schützen Strom-, Daten- und Steuerleitungen bei der Erdverlegung mechanisch und ermöglichen späteres Nachziehen oder Austauschen einzelner Kabel ohne Aufgrabung. Das Wernauer Programm umfasst drei Produktlinien, die je nach Anwendungsfall — Standard-Erdverlegung, Schwerlastzonen oder Bündeltrasse — gezielt eingesetzt werden. Alle drei Produktlinien sind auf das Wernauer Schachtprogramm abgestimmt — die DN-110-Muffenrahmen in den Abzweigkästen Typ III, in den Topfschächten P-Serie II und die DN-110-Verschlussbecher passen direkt zu den Kabelschutzrohren mit Steckmuffe. > Hinweis zu den technischen Daten: Die im Folgenden genannten Werte entsprechen den branchenüblichen Standardwerten für Kabelschutzrohre im Erdverlegungsbau. Verbindliche Datenblätter mit Maßen, Längen, Materialspezifikationen, Druckklassen und Zulassungen sind bei rohr.de bzw. Betonwerk Wernau anzufordern.
Das Standard-Kabelschutzrohr mit integrierter Steckmuffe ist die klassische Lösung für die mechanisch geschützte Erdverlegung von Kabeln. Die werkseitig angeformte Steckmuffe erlaubt eine schnelle, dichte Verbindung mehrerer Rohrabschnitte ohne zusätzliche Verbinder. Typische Anwendungen: Stromleitungen Niederspannung, Telekommunikation, Steuerleitungen, Lichtsignal- und Verkehrstechnik. Branchenübliche Standardwerte:
Das KSR-S ist die Schwerlast-Variante: ein Kabelschutzrohr aus Stahlbeton mit eingelegter Lippendichtung. Es verbindet die mechanische Robustheit von Stahlbeton mit der Funktion eines Kabelschutzrohrs — typisch dort, wo PVC-Rohre nicht mehr ausreichen. Typische Anwendungen: Mittel- und Hochspannungsleitungen, Schwerlastzonen (Industrieflächen, Containerterminals), Leitungstrassen unter befahrenen Flächen mit hohen Radlasten, Bahninfrastruktur. Branchenübliche Standardwerte:
Das Switch-Mehrfachrohr vereint mehrere parallele Innenrohre (typischerweise drei) in einem gemeinsamen Außenmantel. Die Rohre liegen exakt parallel und werden gemeinsam verlegt — ideal für Backbone-Trassen, FTTH-Hauptleitungen und Bündeltrassen mit mehreren Kabelsystemen. Typische Anwendungen: Glasfaser-Backbone-Trassen, Mehrfachverlegung von Kabelsystemen, FTTH-Ausbau in Hauptverteilungssträngen. Branchenübliche Standardwerte:
Kabelschutzrohre schützen die enthaltenen Kabel vor mechanischer Beschädigung durch Bagger, Spitzhacken, Punktlasten aus Verfüllmaterial oder spitze Steine. Das ist gerade bei nachträglichen Erdarbeiten in der Nähe der Kabeltrasse entscheidend.
Im Schutzrohr lassen sich Kabel später ziehen, austauschen oder ergänzen — ohne dass die Trasse aufgegraben werden muss. Das senkt die Lebenszykluskosten massiv, vor allem in stark befestigten Flächen.
Die DN-110-Standardweite passt zu den Wernauer Abzweigkästen Typ III (mit 10 bzw. 14 DN-110-Muffen), den Topfschächten P-Serie II (mit 4 oder 8 DN-110-Muffen je Stirnseite) und allen Kabelschacht-Grundkörpern. Verschlussbecher DN 110 schließen nicht belegte Muffen.
Vorgefertigte Längen mit integrierten Verbindungen verkürzen die Verlegezeit. Bei Mehrfachrohren werden mit einem Verlegevorgang gleich mehrere Trassen erstellt.
| Anwendung | Empfohlene Produktlinie |
|---|---|
| Standard-NS-Stromtrasse, Telekommunikation in Gehwegen | Kabelschutzrohr mit Steckmuffe |
| Mittelspannung in Industrieflächen, Schwerlastzonen | KSR-S Stahlbeton-Schutzrohr |
| FTTH-Backbone, Bündeltrassen mit 3 parallelen Rohren | Switch-Mehrfachrohr |
| Kabeltrasse unter befahrener Hauptstraße / Bahninfrastruktur | KSR-S Stahlbeton-Schutzrohr |
| Standard-Anschluss an Abzweigkasten Typ III oder Topfschacht P-Serie II | Kabelschutzrohr mit Steckmuffe DN 110 |
| Großprojekte mit hoher Trassen-Dichte | Switch-Mehrfachrohr |
Niederspannung, Mittelspannung, Hochspannung — Kabelschutzrohre sind in vielen Netzbereichen verpflichtende Verlegevorgabe der Energieversorger.
LWL-Backbones, FTTH-Hauptleitungen und Anschlussverteiler. Mehrfachrohre senken die Verlegekosten in dichten Trassen.
Steuerkabel zu Lichtsignalanlagen, Detektoren und Kameraanlagen werden konsequent in Schutzrohren geführt.
Bei Gleis- und Bahnsteigsanierungen sind die KSR-S-Stahlbetonrohre für die hohen mechanischen und dynamischen Belastungen geeignet.
Schwerlastbereiche (Gabelstapler, Containerumschlag, Schwerlastverkehr) erfordern die Stahlbeton-Variante (KSR-S).
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Tel.: 07153 | 9395 - 19
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Drei Produktlinien: das Kabelschutzrohr mit integrierter Steckmuffe (Standard-Erdverlegung), das KSR-S Stahlbeton-Schutzrohr (Schwerlast) und das Switch-Mehrfachrohr (typischerweise drei parallele Innenrohre für Bündeltrassen). Die jeweiligen Datenblätter sind bei rohr.de oder direkt bei Betonwerk Wernau anzufordern.
DN 110 ist die Standardnennweite — sie passt zu allen DN-110-Muffenrahmen in den Wernauer Abzweigkästen Typ III, in den Topfschächten P-Serie II und zu den DN-110-Verschlussbechern. Andere Nennweiten sind auf Anfrage lieferbar.
KSR-S kommt zum Einsatz, wo höhere mechanische Belastungen oder dynamische Verkehrslasten auftreten — Industrieflächen mit Schwerlastverkehr, Bahninfrastruktur, Trassen unter Hauptstraßen. Für die Standard-Erdverlegung in Gehwegen und Wohnstraßen ist das Kunststoff-Steckmuffenrohr ausreichend.
Im Switch-Mehrfachrohr sind mehrere parallele Innenrohre (typischerweise drei) in einem gemeinsamen Außenmantel zusammengefasst. Bei einem Verlegevorgang entstehen drei parallele Trassen — das spart Verlegezeit und Grabenbreite, gerade bei Backbone-Strecken mit hoher Trassen-Dichte.
Die werkseitig angeformte Steckmuffe mit Lippendichtung ermöglicht eine schnelle, dichte Verbindung der Rohrabschnitte ohne separate Verbinder. Beim KSR-S-Stahlbetonrohr kommt eine eingelegte Lippendichtung zum Einsatz.
Die DN-110-Standardweite ist exakt auf die DN-110-Muffenrahmen der Abzweigkästen Typ III (10 bzw. 14 DN-110-Muffen), der Topfschächte P-Serie II (4 oder 8 DN-110-Muffen je Stirnseite) und der Kabelschacht-Grundkörper abgestimmt. Verschlussbecher DN 110 verschließen nicht belegte Muffen.
Verbindliche technische Datenblätter mit Maßen, Längen, Materialspezifikationen und Zulassungen sind direkt bei Betonwerk Wernau / rohr.de anzufordern. Die in dieser Übersicht genannten Werte entsprechen branchenüblichen Standardwerten und dienen der ersten Orientierung.