Stahlbetonrohre Form K-FM Vibrationsverfahren DN 1300 – DN 3000 mm nach DIN EN 1916 und DIN V 1201

Stahlbetonrohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 im Vibrationsverfahren, ausgeführt mit Falzmuffe (FM) im Nennweitenbereich von DN 1300 mm bis DN 3000 mm.

Stahlbetonrohre nach DIN EN 1916 und DIN V 1201 – Vibrationsverfahren (mit Falzmuffe) DN 1300 mm bis DN 3000 mm

Die Form K-FM (Kreisquerschnitt mit Falzmuffe) wird im Vibrationsverfahren hergestellt und deckt den Großrohrbereich von DN 1300 bis DN 3000 mm ab. Diese Großrohre kommen insbesondere in leistungsfähigen Sammelkanälen und Hauptleitungen zum Einsatz.

Technische Daten – Form K-FM, Vibrationsverfahren DN 1300 – DN 3000 mm

Nenn­weite
DN
[mm]
Außen ø
da
[mm]
Wand­stärke
t
[mm]
Bau­länge
l
[m]
Rohr­länge
L
[m]
Muffen­tiefe
l so
[mm]
Rohr­gewicht
G
[kg/m]
130016001502,50/3,002,62/3,121201737
140017201602,50/3,002,62/3,121201960
150018401702,50/3,002,62/3,121202203
160019501752,50/3,002,62/3,121202387
170020801902,50/3,002,63/3,131302820
180021601802,50/3,002,65/3,151502800
180021701852,50/3,002,63/3,131302827
200024002002,50/3,002,65/3,151503450
220026402202,50/3,002,65/3,151504180
240028802402,502,651504980
250030002503,003,151505400
260030802402,502,651505260
280033602802,502,651506635
300036003002,502,651507800

Stahlbetonrohre Form K-FM Vibrationsverfahren DN 1300 – DN 3000 mm: Was sind die Vorteile und die idealen Anwendungen?

Bei Stahlbetonrohren der Form K-FM (Kreisquerschnitt mit Falzmuffe), die im Vibrationsverfahren (auch Trockenschüttel- oder Rüttelverfahren) für große Nennweiten von DN 1300 bis DN 3000 hergestellt werden, bewegen wir uns im Bereich des Großkanalbaus und der Fernleitungen.

Bedeutung der Bezeichnung

Form K

Kreisquerschnitt ohne Fuß.

FM (Falzmuffe)

Im Gegensatz zur Glockenmuffe (GM) ist die Falzmuffe eine Abstufung in der Rohrwandstärke. Dies ermöglicht eine bündige Außenkontur, was bei extrem großen Durchmessern den Transport und den Grabenverbau erleichtert.

Vibrationsverfahren

Ein hocheffizientes Verdichtungsverfahren, das bei diesen massiven Bauteilen (ein DN 3000 Rohr kann über 20 Tonnen wiegen) eine absolut homogene Betonqualität sicherstellt.

Vorteile

Enorme Kapazität

Diese Nennweiten können gewaltige Wassermengen abtransportieren, was sie für Hauptsammler unverzichtbar macht.

Sichere Lastabtragung

Das Vibrationsverfahren erzeugt einen hochfesten Beton, der den gewaltigen Erddrücken in großen Tiefen und den Lasten schwerster Bebauung standhält.

Integrierte Dichtungssysteme

Trotz der Größe sind die Falzmuffen mit hochmodernen Gleitdichtungen (z. B. Keildichtungen) ausgestattet, die eine dauerhafte Flexibilität und Dichtheit der Verbindung garantieren.

Langlebigkeit im Großformat

Durch die hohe Wandstärke und die Bewehrung sind diese Rohre für Generationen (100+ Jahre) ausgelegt.

Ideale Anwendungen

Hauptsammler (Magistralen)

Zentrale Abwasseradern großer Städte, die das Abwasser ganzer Stadtteile zur Kläranlage leiten.

Regenrückhalte- und Stauraumkanäle

Aufgrund des riesigen Volumens dienen diese Rohre oft als unterirdische Zwischenspeicher, um bei Starkregen eine Überlastung der Kanalisation zu verhindern.

Bachverdolungen

Umleitung von natürlichen Fließgewässern unter Siedlungsgebieten oder Infrastrukturbauten hindurch.

Großtechnische Anlagen

Einsatz als Kühlwasserleitungen für Kraftwerke oder als großvolumige Industrieabwasserleitungen.

Begehbare Kanäle

Ab DN 1300 sind diese Rohre für Inspektionspersonal gut begehbar, was die Wartung und Überwachung im Vergleich zu kleineren Rohren erheblich vereinfacht.

Besonderheit beim Einbau

Aufgrund der massiven Gewichte der Rohre (DN 1300 bis DN 3000) ist schweres Hebezeug (Spezialkräne) und ein exakt vorbereitetes Planum erforderlich. Die Form K (ohne Fuß) wird hier oft in ein Betonbett oder eine sehr sorgfältig verdichtete Sand-/Kiesbettung gelegt, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu garantieren.

Ansprechpartner

Markus Jäger

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Vertrieb

Tel.: 07153 | 9395 - 18

Simon Steck

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Vertrieb

Tel.: 07153 | 9395 - 31

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet die Bezeichnung „Form K-FM"?

Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus „Form K" für den Kreisquerschnitt ohne Fuß und „FM" für Falzmuffe. Die Falzmuffe ist eine Abstufung in der Rohrwandstärke, die eine bündige Außenkontur ermöglicht – ein entscheidender Vorteil bei extrem großen Durchmessern für Transport und Grabenverbau.

Warum wird das Vibrationsverfahren für große Nennweiten eingesetzt?

Das Vibrationsverfahren ist ein hocheffizientes Verdichtungsverfahren, das bei massiven Bauteilen (ein DN 3000 Rohr kann über 20 Tonnen wiegen) eine absolut homogene Betonqualität sicherstellt. Der hochfeste Beton hält den gewaltigen Erddrücken in großen Tiefen und den Lasten schwerster Bebauung stand.

Welche Nennweiten sind verfügbar?

Die Form K-FM im Vibrationsverfahren deckt den Großrohrbereich von DN 1300 bis DN 3000 mm ab. Die Wandstärke reicht von 150 mm (DN 1300) bis 300 mm (DN 3000). Bei DN 1800 gibt es zwei Wandstärken-Varianten (180 und 185 mm) mit unterschiedlichen Muffentiefen.

Wie schwer sind die Großrohre?

Das Rohrgewicht reicht von 1.737 kg/m bei DN 1300 bis 7.800 kg/m bei DN 3000. Ein einzelnes DN 3000 Rohr mit 2,50 m Baulänge wiegt entsprechend rund 19,5 Tonnen, ein DN 2500 Rohr (3,00 m) etwa 16,2 Tonnen.

Welche Dichtungssysteme werden verwendet?

Trotz der Größe sind die Falzmuffen mit hochmodernen Gleitdichtungen (z. B. Keildichtungen) ausgestattet, die eine dauerhafte Flexibilität und Dichtheit der Verbindung garantieren.

Sind die Rohre begehbar?

Ja, ab DN 1300 sind diese Rohre für Inspektionspersonal gut begehbar, was die Wartung und Überwachung im Vergleich zu kleineren Rohren erheblich vereinfacht.

Welche Einsatzbereiche gibt es für diese Großrohre?

Die Form K-FM im Großformat kommt zum Einsatz bei Hauptsammlern (Magistralen) zentraler Abwasseradern großer Städte, Regenrückhalte- und Stauraumkanälen als unterirdische Zwischenspeicher, Bachverdolungen unter Siedlungsgebieten sowie großtechnischen Anlagen wie Kühlwasserleitungen für Kraftwerke.

Was ist beim Einbau der Großrohre zu beachten?

Aufgrund der massiven Gewichte (DN 1300 bis DN 3000) ist schweres Hebezeug (Spezialkräne) und ein exakt vorbereitetes Planum erforderlich. Die Form K (ohne Fuß) wird in ein Betonbett oder eine sehr sorgfältig verdichtete Sand-/Kiesbettung gelegt, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu garantieren.